SENIOREN

Die Arbeit für und mit Senioren ist eine der zentralen Säulen der Arbeiterwohlfahrt Oberhausen. Viele über das gesamte Stadtgebiet verteilte Einrichtungen mit einer umfangreichen Palette an Angeboten unterstützen Menschen der älteren Generation in ihrem Lebensalltag, ganz im Sinne der Leitsätze der Arbeiterwohlfahrt.

Treffen Sie für den Bereich „Senioren“ Ihre Auswahl bitte in der linken Menüspalte.

WOHNEN IM ALTER
SOZIALSTATION - HÄUSLICHE ALTEN- UND KRANKENPFLEGE
TASCHENGELDBÖRSE
TREFFPUNKTE
FREIZEIT UND AUSFLÜGE
ORTSVEREINE - DISTRIKTARBEIT
AWO 50+ UND AKTIV
QUARTIERSENTWICKLUNG HERMANN-UND-LUISE-ALBERTS-WOHNDORF
GENERATIONENGARTEN
ALTERSARMUT GLANZLICHTER

WOHNEN IM ALTER

Die Arbeiterwohlfahrt bietet bereits seit 47 Jahren – verteilt über das Stadtgebiet Oberhausens – Wohnraum für ältere Menschen in ursprünglich vier verschiedenen Seniorenwohnanlagen an. Vor dem Hintergrund des stark zunehmenden Bedarfs an modernen, alten- und behindertengerechten Wohnungen begann die AWO vor ca. 10 Jahren mit Planungen für die Erweiterung und den Neubau zusätzlicher Wohnhäuser und Wohnprojekte.

Bis heute wurden mehrere Vorhaben realisiert und es entstand seniorengerechter Wohnraum, verbunden mit individuell wählbaren Zusatzleistungen.

Wohnen gehört zu den Grundbedürfnissen des Lebens. Besonders im höheren Lebensalter verbringen die Menschen immer mehr Zeit in der eigenen Wohnung. Die eigenen vier Wände vermitteln nicht nur Sicherheit und Geborgenheit, sie prägen weitgehend die Lebensqualität im Alter. Dazu gehört auch die Möglichkeit, sein Leben selbstständig und eigenverantwortlich zu gestalten. Hierzu müssen die Wohnung und das Wohnumfeld an die Bedürfnisse im Alltag angepasst sein.

Das Ziel der AWO, allen Mieterinnen und Mietern ein selbstbestimmtes, lebenslanges Wohnen in den eigenen 4 Wänden zu ermöglichen, wird durch das Angebot unterschiedlichster Serviceangebote unterstützt. Das sind zum Beispiel die Vermittlung von Hausnotruf-Systemen, Vermittlung von Handwerksservices bei Kleinreparaturen und Renovierungen im Haushalt, Vermittlung von Serviceangeboten, z.B. Reinigungsarbeiten im Haushalt, Essen auf Rädern, Häusliche Alten- und Krankenpflege, aber auch vielfältige Freizeit- und Bildungsangebote in den Distrikten der Arbeiterwohlfahrt.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht unserer Wohnanlagen.

 

Ihre Ansprechpartnerin :

Elsässer Straße 17-19
46045 Oberhausen

Tel.: 0208 – 85 000 84
Fax: 0208 – 85 000 90

Elsässer Str. 17-19
  • = Freie Wohnungen

"HERMANN UND LUISE ALBERTZ WOHNDORF"

Julius-Brecht-Anger 1-6, 29a, 33-42 und Ebereschenweg 2,4,6 46147 Oberhausen 
…zu erreichen mit Bus-Linie SB94
(Julius-Brecht-Anger).

ZU DEN WOHNUNGEN

"MEHRGENERATIONEN-WOHNEN"

Behrensstraße 44 / Hönnestraße 1
46049 Oberhausen
…zu erreichen mit den Buslinien: 129 und 143 (Fährstraße)

ZU DEN WOHNUNGEN

"WILHELM-MEINICKE-HAUS"

Behrensstraße 44 / Hönnestraße 1
46049 Oberhausen
…zu erreichen mit den Buslinien: 129 und 143 (Fährstraße)

ZU DEN WOHNUNGEN

"HERMANN-ALBERTZ HAUS"

Am Förderturm 6
46049 Oberhausen
…zu erreichen mit Bus-Linie SB91 und 953
(City-West).

ZU DEN WOHNUNGEN

FRIEDENSTRAßE 58

Friedenstraße 58
46045 Oberhausen
…zu erreichen mit den Buslinien SB 90 (Hermann-Albertz-Straße), 143 (Friedrich-Karl-Straße), 957 (Untere Marktstraße)

ZU DEN WOHNUNGEN

POTHMANNSWEG 30

Pothmannsweg 30
46047 Oberhausen
… zu erreichen mit den Bus-Linien SB 94 (Uhlandstr.), 958 (Michaelkirche),
143 und 953 (Alte Heid)

ZU DEN WOHNUNGEN

SOZIALSTATION / HÄUSLICHE ALTEN- UND KRANKENPFLEGE

Mit dem Konzept der ambulanten Pflege will die AWO alten, kranken und behinderten Menschen helfen, so lange wie möglich im eigenen Haushalt zu leben. Dies geschieht durch eine individuelle, fachlich kompetente und bedarfsgerechte Pflege und eine umfassende Versorgung in Zusammenarbeit mit allen Service-Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt.

Die Leistungen der AWO-Sozialstation umfassen:

Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz

  • Hilfestellung beim Waschen, Duschen, Baden, Kämmen, Rasieren und bei der Zahnpflege
  • Zubereiten und Reichen der Nahrung
  • Hilfe beim Aufstehen und zu Bett gehen
  • Hilfe beim An- und Auskleiden
    u.V.m.

Behandlungspflege (vom Arzt verordnet)

  • Medikamentengabe
  • Injektionen
  • Verbandswechsel / Wundversorgung
  • Stomaversorgung
  • Vitalwertkontrolle bis zu 14 Tage nach Neueinstellung
  • Kompressionsstrümpfe an- und ausziehen


Qualitätssicherungsbesuche

    • beim Bezug von Geldleistungen durch die Pflegekasse

Angebot eines Hausnotruf-Systems

  • in Kooperation mit der AWOcura gGmbH
  • Hausnotrufgeräte (Basisstation und Funkauslöser)
  • Anbindung an die Hausnotrufzentrale
  • Erstellung eines individuellen Nothilfeplans
  • Einleitung der Hilfsmaßnahmen nach Eingang eines Notrufes

Weitere Serviceleistungen

  • Medikamentenservice
  • Beschaffung von Pflegehilfsmitteln
  • Vermittlung von Fußpflege, Friseur, Handwerkerleistungen, etc.
  • Vermittlung von Wohnraum
  • Vermittlung von Kurzzeitpflege
  • Vermittlung von Verhinderungspflege
  • Vermittlung von Hilfe im Haushalt

Die Sozialstation der AWO garantiert die Betreuung an 365 Tagen im Jahr sowie eine 24-stündige Erreichbarkeit.

Ambulante Pflegedienste werden im jährlichen Rhythmus bezüglich ihrer pflegerischen Leistung sowie ihrer Dienstleistung und Organisation vom unabhängigen „Medizinischen Dienst der Krankenkassen“ (MDK) überprüft. Über den unten angefügten Link gelangen Sie u.a. zu den aktuellen Prüfungsergebnissen innerhalb der Veröffentlichung „Pflegelotse“.

Neben den aufgeführten Leistungen besteht jederzeit die Möglichkeit,sich bereits vor dem Beginn einer Pflegebedürftigkeit oder vor einem Krankenhausaufenthalt beraten zu lassen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Ihre Ansprechpartner :

Elsässer Straße 17-19
46045 Oberhausen

Tel.: 0208 – 85 000 87
Fax: 0208 – 85 000 90

Elsässer Str. 17-19
ZU DEN PFLEGELOTSEN

TASCHENGELDBÖRSE

Die Taschengeldbörse ist ein Projekt der Arbeiterwohlfahrt Oberhausen, das in Kooperation mit dem Jugendparlament Oberhausen aufgebaut wurde.

Taschengeldbörsen werden als Servicebrücken zwischen Jugend und Alter verstanden. TABO leistet eine „einfache“ Vermittlungstätigkeit, indem sie Jugendliche, die haushaltsbezogene Unterstützungsleistungen gegen ein kleines Taschengeld anbieten, und Haushalte älterer oder mobilitätseingeschränkter Menschen zusammenbringen. Darüber hinaus vermitteln sie aber auch Interaktionen zwischen Jung und Alt und leisten somit einen Beitrag zur intergenerativen Begegnung.

Sie haben Interesse an der Taschengeldbörse? Hier finden Sie die Homepage des Projektes: www.tabo.ruhr

Gerne können Sie sich auch persönlich an uns wenden. Während der Bürozeit (Mittwoch 17 bis 19 Uhr und Freitag 10 bis 12 Uhr) erreichen Sie uns unter der Telefonnummer 0208 – 941 96 78 28 oder im Bürgerzentrum Alte Heid (Alte Heid 13, Büro 5, Ebene 1).

Ihre Ansprechpartner :

Alte Heid 13
46047 Oberhausen

Tel.: 0208 – 9 41 96 78 25
Fax: 0208 – 9 41 96 78 29

Alte Heid 13
46047 Oberhausen

Tel.: 0208 – 9 41 96 78 25
Fax: 0208 – 9 41 96 78 29

Alte Heid 13

Kein Platzhalter-Bild ausgewählt

Bitte wähle ein Platzhalter-Bild im Backend

Video anzeigen?

Wenn du eingebettete Videos auf dieser Seiten sehen möchtest, werden personenbezogene Daten (IP-Adresse) an den Betreiber des Videoportals gesendet. Daher ist es möglich, dass der Videoanbieter deine Zugriffe speichert und dein Verhalten analysieren kann.

Wenn du den Link hier unten anklickst, wird ein Cookie auf deinem Computer gesetzt, sodass die Website weiß, dass du der Anzeige von eingebetteten Videos in deinem Browser zugestimmt hast. Dieses Cookie speichert keine personenbezogenen Daten, es erkennt lediglich, dass eine Einwilligung für die Anzeige der Videos in deinem Browser erfolgt ist.

Erfahre mehr über diesen Aspekt der Datenschutzeinstellungen auf dieser Seite: Datenschutzinformation

Videos anzeigen

Alternativ kannst du auch diesen Link benutzen, der dich direkt zum Video auf die Website des Videoanbieters bringt: https://vimeo.com/263343489

TREFFPUNKTE

Auch im Alter aktiv bleiben und in der Gemeinschaft mit anderen den Alltag gestalten und etwas unternehmen! Dies ist für immer mehr ältere Menschen selbstverständlich.

 

Angebote in den Treffpunkten:

  • Seniorengymnastik / Seniorentanz
  • Singen / Handarbeiten
  • Spielenachmittage / Skatrunden
  • Gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen
  • Jahreszeitliche Feste und Feiern
  • Informationsveranstaltungen zu aktuellen Themen

Café KLATSCH
Elsässer Straße 17-19
46045 Oberhausen

Das Café KLATSCH ist Treffpunkt für Jung und Alt, zentral gelegen in der Oberhausener Innenstadt. Sie sind herzlich eingeladen, sich zu Frühstück, Kaffee und Kuchen oder auch Veranstaltungen bei uns in netter Gesellschaft zu treffen.

… zu erreichen mit fast allen Bus- und Straßenbahn-Linien (Hauptbahnhof Oberhausen)

 

Treffpunkt Buschhausen
Alemannenstraße 1
46149 Oberhausen

… zu erreichen mit den Bus-Linien SB 94 (Buschhausen Mitte), 908 (Buschhausen Mitte), 955 (Buschhausen Mitte) und 976 (Buschhausen Mitte)

Begegnungsstätte
Steinbrinkstr 291
46145 Oberhausen

… zu erreichen mit den Bus-Linien SB 90 / SB 94 / SB 95 / SB 96 (Hagelkreuz) und 952 / 955 / 976 (Hagelkreuz)

 

Mehrgenerationenhaus „Bürgerzentrum Alte Heid
Alte Heid 13
46047 Oberhausen
Tel.: 0208 / 9 41 96 78 21

… zu erreichen mit den Bus-Linien SB 95 (Alte Heid), 953 / 958 / 143 (Alte Heid)

Ihre Ansprechpartnerin :

Elsässer Straße 17-19
46045 Oberhausen
 

Tel.: 0208 – 85 000 82
Fax: 0208 – 85 000 90

Elsässer Str. 17-19

FREIZEIT UND AUSFLÜGE

Die Arbeiterwohlfahrt Oberhausen bietet vielfältige Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, auch für Seniorinnen und Senioren. Unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer gestalten ein aktives Vereinsleben in den Distrikten im gesamten Stadtgebiet sowie in verschiedenen Treffpunkten und im Oberhausener Mehrgenerationenhaus.

Darüber hinaus werden attraktive Veranstaltungen, Tages- und Nachmittagsfahrten angeboten. Die AWO hilft auch bei der Vermittlung familienfreundlicher Reiseangebote und Kuren sowie gemeinsamer Reisen für behinderte und nicht-behinderte Menschen.

Ein anschaulicher Prospekt informiert jährlich ab Ende Dezember über die Angebote des kommenden Jahres. Falls Sie mehr wissen möchten, wenden Sie sich an das Servicezentrum der AWO Oberhausen.

Ihre Ansprechpartnerin :

Elsässer Straße 17-19
46045 Oberhausen
 

Tel.: 0208 – 85 000 82
Fax: 0208 – 85 000 90

Elsässer Str. 17-19
Titel Dateigröße herunterladen
AWO Tages- Nachmittagsfahrten 2018 web 992.76 kb herunterladen Vorschau

ORTSVEREINE - DISTRIKTARBEIT

Die Arbeiterwohlfahrt Oberhausen mit ihren derzeit rund 2.500 Mitgliedern gliedert sich in 19 kleinere Ortsvereine, die Distrikte. Diese werden von zahlreichen ehrenamtlich Engagierten geleitet, die ein aktives Vereinsleben im gesamten Stadtgebiet, z.B. in verschiedenen Treffpunkten und im Oberhausener Mehrgenerationenhaus gestalten. Darüber hinaus werden auch attraktive Veranstaltungen, Tages- und Nachmittagsfahrten angeboten.

Hier finden Sie den ehrenamtlichen Ansprechpartner in Ihrer Nähe:

OrtAnsprechpartnerTelefon

Alsfeld

Angela Rehmann

0208 – 307 99 44

Alstaden I

Elli Längler

0208 – 84 14 64

Alstaden III

Monika Schulz

0208 – 84 08 39

Biefang

Ingrid Leve

0208 – 63 10 30

Buschhausen

Rosemarie Haczkiewicz

0208 – 65 55 26

Freitagsfeld

Willi Hülsermann

0208 – 63 11 07

Holten / Barmingholten

Jenny Siebenbach

0208 – 4 58 51 59

Klosterhardt

Heinz-Joachim Geiermann

0208 – 60 58 86

Königshardt / Neuköln

Gabi Kandelbinder

0175 – 8 67 92 02

Oberhausen I

Helga Gebler

0208 – 98 12 07

Oberhausen II

Thekla Prazeus

0208 – 86 15 99

Rothebusch

Brigitte Isola

0208 – 8 99 99 71

Sterkrade-Mitte

Angela Rehmann

0208 – 307 99 44

Sterkrade-Nord

Leni Binnenbruck

0208 – 68 33 59

Styrum

Irmgard Dörmann

0208 – 2 75 57

Tackenberg

Ulrike Muhr

0208 – 61 17 40

Vondern / Osterfeld-Mitte / Dellwig

Margit Banaschik

0157 – 76482132

Ihre Ansprechpartnerin :

Elsässer Straße 17-19
46045 Oberhausen
 

Tel.: 0208 – 85 000 82
Fax: 0208 – 85 000 90

Elsässer Str. 17-19

AWO 50+ UND AKTIV

Die Gruppe „50 plus & aktiv“ trägt einen Namen, der eigentlich für sich selbst spricht. Sie setzt sich aus Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern zusammen, die Interesse daran haben, ehrenamtlich gemeinsam Angebote in Eigenverantwortung zu planen und durchzuführen. Zielgruppe sind hier die „jungen Alten“ oder die „alten Jungen“. Das Projekt ist ohne zeitliche Begrenzung angelegt und startete im August 2000.

Die Angebote bestehen aus Ausflügen, (Kurz-)Reisen, Kultur und Bildungsveranstaltungen, Beratungsangeboten, Interessenvertretungen, Diskussionsveranstaltungen zu den unterschiedlichsten Themen sowie Sport-/ Gesundheits- und Freizeitaktivitäten. Im gegenseitigen Austausch mit anderen Organisationen wird eine Vernetzung erreicht, um das Projektziel auf eine möglichst breite gesellschaftliche Basis zu stellen.

Bei der Entwicklung dieser Gruppe war und ist es nicht das vorrangige Ziel, neue AWO-Mitglieder zu werben. Vielmehr soll versucht werden, die Personengruppe insgesamt für ehrenamtliche soziale Arbeit zu begeistern, wobei natürlich eine spätere Mitgliedschaft in der AWO durchaus wünschenswert ist. Einzelvorhaben werden in Teamarbeit realisiert, die Aufgaben werden je nach Interesse auf alle Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer verteilt. Entscheidungen werden in der Gruppe getroffen. Die AWO Oberhausen stellt logistische Unterstützung zur Verfügung, u.a. durch eine hauptamtliche Mitarbeiterin sowie zwei ehrenamtliche Vorstandsmitglieder, die sich intensiv mit diesem Angebot befassen.

Neue Mitglieder sind übrigens herzlich willkommen. Erfragen Sie die nächsten Termine!

Ihre Ansprechpartnerin :

Elsässer Straße 17-19
46045 Oberhausen

Tel.: 0208 – 85 000 80
Fax: 0208 – 85 000 90

Elsässer Str. 17-19

QUARTIERSENTWICKLUNG HERMANN-UND-LUISE-ALBERTZ-WOHNDORF

„Nachbarschaft mit Anspruch und Verantwortung füreinander“
 UND

„Gesundes Quartier –
Gesundheit im Quartier“

Das „Hermann-und-Luise-Albertz-Wohndorf“ der Arbeiterwohlfahrt (AWO) liegt in Oberhausen Königshardt / Schmachtendorf. Im Zuge einer altengerechten Quartiersentwicklung, die vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird, sind inzwischen vielfältige Aktivitäten begonnen worden, die in der ehemals klassischen Seniorenwohnanlage einen „Dorf-Charakter“ entstehen lassen. Rund um den „Julius-Brecht-Anger“ entsteht ein Quartier, in dem es selbstverständlich ist, nicht nur nebeneinander zu wohnen, sondern aufeinander acht zu geben und sich gegenseitig zu unterstützen. Diese Hilfestellungen können ganz unterschiedlich sein – so kann der eine zum Beispiel beim Auswechseln einer Glühbirne helfen, ein anderer kann beim wöchentlichen Einkauf ein paar Teile für die körperlich eingeschränkte Nachbarin mitbringen oder man kommt einfach nur zusammen, um sich ein wenig über Alltägliches auszutauschen.

Darüber hinaus wird der vorhandene Wohnungsbestand barrierefrei und altengerecht umgebaut und energetisch neuesten Standards angepasst. Das bedeutet, dass jedes Wohnhaus mit einem Aufzug ausgestattet wird, Bäder behinderten- und altengerecht gestaltet werden, die Außenfassaden wärmegedämmt und neu gestaltet werden und in den Dachgeschossen durch die Aufstockung um ein Staffelgeschoss zusätzlicher Wohnraum geschaffen wird. Das gesamte AWO-Quartier umfasst 19 Wohnhäuser, von denen 7 Häuser in die aktuellen Umbaumaßnahmen nach und nach einbezogen sind. Fertiggestellt und bezogen wurden bereits die Häuser „Julius-Brecht-Anger 37 und 39“.

Vorhandene Gemeinschaftsräume werden in Kürze umgebaut und erweitert, um zukünftig noch mehr Raum für Begegnungen zu schaffen. Vielfältige kulturelle, sportliche und informative Veranstaltungen bieten den Bewohnerinnen und Bewohnern die Möglichkeit, sich zu immer wieder neuen Interessen-gruppen zusammen zu finden. Dieses breit gefächerte Kennenlernen fördert den Informations-austausch von Wünschen und Bedürfnissen und bietet eine geeignete Plattform für neue Ideen.
Ein in diesem Zuge entstehendes öffentliches Café wird die Möglichkeit bieten, sich in schöner Umgebung zu einem ausgedehnten Frühstück zu treffen, bei Kaffee und Kuchen zu klönen oder einen neuen gemütlichen Ausgangspunkt für einen Spaziergang im nahe gelegenen Wald zu erleben. Nicht nur unmittelbare Bewohner, sondern alle interessierten Menschen an Angeboten im Hermann-und-Luise-Albertz-Wohndorf sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

So soll das Wohndorf ein zentraler Treffpunkt für die Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil Sterkrade Nord werden – ein Kristallisationspunkt für gelebte Nachbarschaft und Aktivität.

Regelmäßige Veranstaltungen im Hermann-und-Luise-Albertz Wohndorf sind wöchentliche gemütliche Nachmittage mit Kaffee und Kuchen, ein Spielenachmittag, ein Skatclub, jahreszeitlich orientierte Feste, Kurse der Volkshochschule sowie monatlich stattfindende Gottesdienste. Es gibt einen täglichen Mittagstisch sowie monatlich durchgeführte Tages- oder Nachmittagsfahrten.

Seit November 2016 gibt es im Quartiersentwicklungsprojekt den zusätzlichen Schwerpunkt „Gesundheit“. Es finden inzwischen mehr Aktivitäten statt, die ebenfalls für das gesamte Quartier geöffnet sind, beispielsweise die seit 2017 in den Sterkrader Wald startenden Walking-Gruppen für Anfänger und Fortgeschrittene sowie zwei Sportgruppen mit leichten Übungen für Seniorinnen und Senioren mit den Schwerpunkten Gleichgewichtsschulung und Sturzprophylaxe.
Auch Kurse für pflegende Angehörige sollen in Kürze mit auf dem Programm stehen.

Weitere Gruppenangebote befinden sich in Planung, z.B. Kurse für Gedächtnistraining, gemeinsam geplante Frühstückstreffen oder Handarbeitskreise.
In unregelmäßigen Abständen finden auch kulturelle Veranstaltungen, z.B im April der Nachmittag „Märchenhafter Frühling – ein Nachmittag mit Märchen und Musik“, ein Frühjahrsfest sowie ein Adventsmarkt.

Bei der Umsetzung dieser Planungen legt die AWO großen Wert auf die Unterstützung ehrenamtlicher Helfer, die Spaß daran haben, das Leben im Wohndorf noch aktiver und attraktiver zu gestalten. Selbstverständlich werden auch die Bewohnerinnen und Bewohner in die Planungen und Umsetzungen einbezogen. Hauptamtliche MitarbeiterInnen der AWO unterstützen den Entwicklungs-prozess, versuchen Anstöße zu geben und Ansprechpartner vor Ort zu sein.

Für alle, die sich einmal über das Thema „Alten- und Krankenpflege“ informieren möchten, ist eine Pflegesprechstunde im Quartiersbüro eingerichtet. Sie findet jeden 1. Montag im Monat von 12.00 bis 13.00 Uhr statt.

Darüber hinaus findet dort donnerstags von 10.00 bis 13.00 Uhr eine Sprechstunde für Dorfbewohner statt, die auch für Interessierte von außerhalb geöffnet ist. Hier sind Sie auch richtig, wenn Sie sich aktiv in die Weiterentwicklung des Wohndorfes einbringen möchten. Haben Sie Ideen, Anregungen oder möchten Sie selbst Angebote vor Ort durchführen? Lassen Sie es uns wissen. Sie sind herzlich eingeladen. Das Quartiers-Büro befindet sich im Erdgeschoss des Hauses „Julius-Brecht-Anger 33“.  Auch telefonisch können Sie uns gerne kontaktieren: AWO Oberhausen, Marianne Gülker-Wolf, Tel.: 0208 – 85 000 86 und Thomas Heipcke, Tel.: 0208 – 85 000 81.

Ihre Ansprechpartner :

Elsässer Straße 17-19
46045 Oberhausen

Tel.: 0208 – 85 000 81
Fax: 0208 – 85 000 90

Elsässer Str. 17-19
ZUM HERMANN-UND-LUISE-ALBERTZ-WOHNDORF

GENERATIONENGARTEN

m Jahre 2005 wurde die Idee des Generationengartens entwickelt. Auf einer Freifläche von ca. 3500 Quadratmetern am Rande des Kaisergartens ist das Projekt angesiedelt. Der Generationengarten wird durch den Arbeiterwohlfahrt-Kreisverband Oberhausen e. V. und das ZAQ e. V. betreut und bildet in Verbindung mit dem Trendsportpark „open airea“ einen weiteren Anziehungspunkt des Naherholungsgebietes Kaisergarten.

Bei vielen Stadtkindern / Jugendlichen und Familien ist eine zunehmende Entfremdung von der Natur zu beobachten. Insbesondere bei Familien in Ballungsräumen fehlt häufig ein eigener Garten, um Natur zu erleben. Kindergärten und Schulen verfügen meist nicht über geeignete Außenflächen oder Gewächshäuser, um dies zu kompensieren.

Im Rahmen dieses Projektes soll es Kindern, Erwachsenen (z. B. Senioren), Schulen und interessierten Gruppen ermöglicht werden, eigene Erfahrung im Anbau von Nahrungsmitteln und nachwachsenden Rohstoffen durch Teilnahme an Veranstaltungen, Besichtigungen sowie durch aktive Mithilfe zu sammeln.
So wird z. B. die Haltung und die Aufzucht von Bienen durch einen Immengarten veranschaulicht. Schulen und Kindergärten wird auf diesem Wege der unmittelbare Einblick in die Honiggewinnung gestattet. Auch Kaninchen, verschiedene Vögel und seltene Geflügelrassen, die alle ebenfalls im Generationengarten angesiedelt sind, runden das Bild einer Naturerfahrung für Jung und Alt positiv ab.
Der Generationengarten ist somit ein ganz besonderer außerschulischer Lernort.

 

Durch gemeinsames ehrenamtliches Wirken aller Akteure wird das soziale Miteinander unterschiedlicher Generationen und Personengruppen positiv gestaltet, was neben dem o. g. Ziel zu einer wesentlichen Verbesserung des sozialen Klimas führt. Speziell das generationenübergreifende Engagement hat einen großen Stellenwert für die gesellschaftliche Entwicklung auch und gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels.

Der Generationengarten wird u. a. durch Mitarbeiter aus dem Bereich der Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung gestaltet, gepflegt und weiter entwickelt.

Es finden sich vermutlich selten Projekte, die den Teilnehmern so unmittelbar eine Rückmeldung über ihr Engagement geben und gleichzeitig eine große Bandbreite an Qualifikationsmöglichkeiten bereithalten. Durch das besondere öffentliche Interesse an diesem Projekt, das unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Oberhausen steht, z. B. durch den Besuch des Ministers für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW und die Wahrnehmung durch die Medien, die beteiligten Schulen und Kindertageseinrichtungen erfährt der Einsatz der dort Tätigen zusätzlich eine besondere Würdigung.

Ihre Ansprechpartnerin :

Am Kaisergarten 28
46049 Oberhausen

Tel.: 0208 – 9 60 40 52
FAX: 0208 – 9 60 40 60

Am Kaisergarten 28

ALTERSARMUT GLANZLICHTER

Lebensfreude möglich machen

Der Zonta Club Oberhausen hat in Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt Oberhausen das Projekt „Glanzlichter – Finanzielle Sonderhilfen für bedürftige Frauen ab 60 Jahren“ ins Leben gerufen.

Ziel des Projektes ist es, von Armut betroffene Frauen über 60 Jahren, einen kleinen Herzenswunsch zu erfüllen und damit einen minimalen Beitrag zur Erleichterung ihres alltäglichen Lebens zu leisten. Anträge auf Unterstützung können ganz unbürokratisch über die Mitglieder der Arbeitergemeinschaft der Freien Wohlfahrtverbände an die AWO Oberhausen gestellt werden. Angenommen wird dabei die Einkommensgrenze, die von der Stadt Oberhausen für die Auszahlung von Wohngeld ermittelt wird. Aktuell sind dies 923,87 €. Die Förderung kann im Einzelfall bis 300,00 € betragen und innerhalb von 2 Jahren nicht mehrmals an eine Person ausgezahlt werden.

IHR HERZENSWUNSCH

Sind Sie selbst von Altersarmut betroffen oder kennen jemanden, der eine kleine Unterstützung zur Erfüllung eines lang gehegten Wunsches gut gebrauchen könnte? So senden Sie uns einfach den ausgefüllten Antrag zurück oder melden Sie sich telefonisch unter der Rufnummer: 0208 85 000 80

Ihre Ansprechpartner :

Elsässer Straße 17-19
46045 Oberhausen

Tel.: 0208 – 85 000 81
Fax: 0208 – 85 000 90

Elsässer Straße 17-19
46045 Oberhausen

Tel.: 0208 – 85 000 84
Fax: 0208 – 85 000 90

Elsässer Str. 17-19
Titel Dateigröße herunterladen
Handzettel-Glanzlichter 103.04 kb herunterladen Vorschau
Print Friendly, PDF & Email