Vorhang auf für die ersten Filmfestspiele unter dem Motto „Unlimited Hope“, die vom 9. bis zum 12. Dezember im Bochumer Metropolis Kino stattfinden.

Verbunden mit einer Preisverleihung am Samstag, zeigen das Fritz Bauer Forum der BUXUS STIFTUNG und das Berg Institute Madrid in diesem Rahmen rund 20 Filme, die aus aller Welt eingereicht wurden und sich mit dem Thema Menschrechte auseinandersetzen.

Projektpartner vor Ort sind die AWO Bochum, der Kinder- und Jugendring sowie das Bochumer Friedensplenum. Die Schirmherrschaft hat Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn übernommen.

Schirmherr: Jean Asselborn

Bis Mitte 2021 konnten Filmemacher*innen ihre Beiträge einreichen. Zusammengekommen ist eine facettenreiche Auswahl von Filmen, die sich mit den Menschrechten aus unterschiedlichen Blickwinkeln beschäftigen. „Der in den Kategorien Kurz- und Langfilm dotierte Preis ehrt jetzt mutige Filmemacher*innen, die sich mit ihren Produktionen im Sinne Fritz Bauers in herausragender Weise für Menschenrechte, Demokratie und Dialog einsetzen“, kündigt Festival-Leiter Jakob Gatzka vom Fritz Bauer Forum an.

Vor der Preisverleihung am 11. Dezember startet das Festival jedoch schon am Donnerstag, 9. Dezember, um 18 Uhr mit einem kleinen Empfang und einer Talk-Runde. Um 20 Uhr läuft dann der Film „Resistance“. „Das weitere Filmprogramm enthält aktuelle Dokumentarfilme, die auf internationalen Festivals wie Sundance, der Berlinale und dem Münchner Dok.Fest 2021 liefen. Die Filme entführen uns in fremde Welten, erzählen von starken Frauen, gelingender Integration und einer gefährdeten Umwelt, wir blicken nach Indien, Afghanistan, Südamerika und, und, und…“, betont Jakob Gatzka. Zur Verleihung am Samstagabend werden dann die Regisseure der gekürten Filme vor Ort sein ebenso wie Oberbürgermeister Thomas Eiskirch.

Die Filmemacher*innen setzen die Menschrechte teils unter widrigsten Bedingungen in ihrer Heimat in Szene. Umso wichtiger ist es, ihre Beiträge einem breiten Publikum zu zeigen und ihr Engagement zu würdigen.

Das Programm startet an den Veranstaltungstagen jeweils morgens mit kostenlosen Vorstellungen für Schulen und endet am Abend. Alle Vorführungen sind mit kleinen Talk-Runden verbunden, die das Gesehene noch einmal einordnen.

Die Abendfilme kosten jeweils zehn Euro Eintritt, eine Vorstellung am Mittag/Nachmittag fünf Euro. Ein Tagesticket ist für 15 Euro zu haben, ein Festival-Pass für alle Programmpunkte für 40 Euro. Das genaue Programm gibt es online auf www.metropolis-bochum.de und www.unlimited-hope.net. Der Vorverkauf findet online und im Metropolis Kino (im Hbf zu Kassenzeiten) sowie bei der AWO an der Bleichstraße 8 (werktags von 10 bis 17 Uhr geöffnet) statt.

Auch die Projektpartner freuen sich auf das erste Filmfestival, das rund um den Tag der Menschrechte am 10. Dezember stattfindet. „Für uns als AWO sind die 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen erklärten Menschenrechte Grundlage unseres sozialpolitischen Denkens und Handelns, allein, weil sie allgemein gültig und unverrückbar sind. Sie sind Deckungsgleich mit unseren Werten als Arbeiterwohlfahrt. Die Filmemacher*innen setzen die Menschrechte teils unter widrigsten Bedingungen in ihrer Heimat in Szene. Umso wichtiger ist es, ihre Beiträge einem breiten Publikum zu zeigen und ihr Engagement zu würdigen“, schildert etwa AWO-Sprecher Christopher Becker.

Download: Programmübersicht.

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