Generationengarten

Im Jahre 2005 wurde die Idee des Generationengartens entwickelt. Auf einer Freifläche von ca. 3500 Quadratmetern am Rande des Kaisergartens ist das Projekt angesiedelt. Der Generationengarten wird durch den Arbeiterwohlfahrt-Kreisverband Oberhausen e. V. und das ZAQ e. V. betreut und bildet in Verbindung mit dem Trendsportpark „open airea“ einen weiteren Anziehungspunkt des Naherholungsgebietes Kaisergarten.

Bei vielen Stadtkindern / Jugendlichen und Familien ist eine zunehmende Entfremdung von der Natur zu beobachten. Insbesondere bei Familien in Ballungsräumen fehlt häufig ein eigener Garten, um Natur zu erleben. Kindergärten und Schulen verfügen meist nicht über geeignete Außenflächen oder Gewächshäuser, um dies zu kompensieren.

Im Rahmen dieses Projektes soll es Kindern, Erwachsenen (z. B. Senioren), Schulen und interessierten Gruppen ermöglicht werden, eigene Erfahrung im Anbau von Nahrungsmitteln und nachwachsenden Rohstoffen durch Teilnahme an Veranstaltungen, Besichtigungen sowie durch aktive Mithilfe zu sammeln.
So wird z. B. die Haltung und die Aufzucht von Bienen durch einen Immengarten veranschaulicht. Schulen und Kindergärten wird auf diesem Wege der unmittelbare Einblick in die Honiggewinnung gestattet. Auch Kaninchen, verschiedene Vögel und seltene Geflügelrassen, die alle ebenfalls im Generationengarten angesiedelt sind, runden das Bild einer Naturerfahrung für Jung und Alt positiv ab.
Der Generationengarten ist somit ein ganz besonderer außerschulischer Lernort.

 

Durch gemeinsames ehrenamtliches Wirken aller Akteure wird das soziale Miteinander unterschiedlicher Generationen und Personengruppen positiv gestaltet, was neben dem o. g. Ziel zu einer wesentlichen Verbesserung des sozialen Klimas führt. Speziell das generationenübergreifende Engagement hat einen großen Stellenwert für die gesellschaftliche Entwicklung auch und gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels.

Der Generationengarten wird u. a. durch Mitarbeiter aus dem Bereich der Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung gestaltet, gepflegt und weiter entwickelt.

Es finden sich vermutlich selten Projekte, die den Teilnehmern so unmittelbar eine Rückmeldung über ihr Engagement geben und gleichzeitig eine große Bandbreite an Qualifikationsmöglichkeiten bereithalten. Durch das besondere öffentliche Interesse an diesem Projekt, das unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Oberhausen steht, z. B. durch den Besuch des Ministers für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW und die Wahrnehmung durch die Medien, die beteiligten Schulen und Kindertageseinrichtungen erfährt der Einsatz der dort Tätigen zusätzlich eine besondere Würdigung.

Ihr Ansprechpartner:

Dr. Bernhard Bartsch
(Projektleitung)
Am Kaisergarten 28
46049 Oberhausen


Tel.: 0208 - 9 60 40 52
Fax: 0208 - 9 60 40 60